Deutsche Provinz der Jesuiten

Historia Domus - Die Geschichte des Hauses

Bis zum 31. Dezember 1969 befand sich das Noviziat der Oberdeutschen Provinz in Neuhausen auf den Fildern, in der Nähe von Stuttgart. Wegen der geringen Zahl der Novizen, für die das Haus in Neuhausen zu groß war, war ein Umzug notwendig geworden. Bereits am 29. Januar hatte man in Nürnberg in der Virchowstraße 27 eine ehemalige Industriellenvilla gekauft, von der es in der „Historia Domus“ heißt: „Es ist ein älterer Bau aus dem Jahre 1929, aber noch gut erhalten.“

 Im Herbst 1969 ging der Umzug in mehrere Etappen vonstatten. Waren die Novizen mit Eifer und Begeisterung bei der Sache, so wird von den älteren Patres und Brüdern berichtet: „Es fällt nicht allen leicht, sich von der gewohnten Umgebung zu trennen, vor allem denen nicht, die das Noviziat mit aufgebaut haben.“

 Ende Dezember war der Umzug vollzogen. Den Namen des alten Hauses hatte man mitgenommen: Rupert-Mayer-Haus. Mit 24 Personen bezog man das neue Noviziat in Nürnberg: „zwanzig Novizen, Br. Karl-Heinz Lang als Koch, Br. Johann Grillmeier als Hausmeister und Schlosser, P. Johannes Abart als Sozius und Minister und P. Bruno Pfeifer als Novizenmeister.“

Im Herbst 2003 hat das Rupert-Mayer-Haus ein weiteres Mal seine Türen weit aufgemacht. Seitdem jedoch nicht nur für Novizen der Norddeutschen und der Oberdeutschen Provinz, sondern auch für die Novizen aus der Österreichischen und der Schweizer Provinz. Somit entstand unter der Leitung von P. Stefan Kiechle ein einziges Noviziat der deutschsprachigen Provinzen der Gesellschaft Jesu.

In der ersten Jahreshälfte 2006 wurde das gesamte Haus umfassend renoviert. Die Noviziatsgemeinschaft war daher von Januar bis August im Berchmanskolleg in München untergebracht. 

Von 2007 bis 2015 war P. Josef Maureder Novizenmeister. Seit dem 1. Juli 2015 ist Pater Thomas Hollweck SJ neuer Novizenmeister für die Deutsche, Österreichische und Schweizer Provinz.

letzte Aktualisierung am 29.09.2015